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Der Papst wandte sich in einem
Grundsatzdokument an die
Verantwortlichen der sozialen
Kommunikationsmittel.
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Päpstliches Schreiben an die Medien
Mächtige Ressource effizient nutzen
Rom. Papst Johannes Paul II. hat an die Medien appelliert, ihren Beitrag zur Wahrheit und zu Menschen- und Völkerverständigung zu leisten. "Wenn die Medien im Dienst der Völkerverständigung stehen, sind sie eine mächtige positive Ressource; wenn sie benutzt werden, um Ungerechtigkeit und Konflikte zu nähren, eine zerstörerische 'Waffe'", betonte das Kirchenoberhaupt in einem am Montag (21.02.2005) veröffentlichten Apostolischen Schreiben.
In dem Dokument an die Verantwortlichen der sozialen Kommunikationsmittel erinnert Johannes Paul II. die Medien an ihre Wahrheitspflicht sowie an ihren Dienst für das Gemeinwohl. Wegen der starken Verbindungen der Medien zu Wirtschaft, Politik und Kultur müsse man ein System schaffen, das die "Würde der Person, den Vorrang der Familie" wahrt.
Gleichzeitig forderte er die Kirche zu einer effizienten Nutzung der modernen Medien und ihrer Techniken für die Evangelisierung und die Kommunikation auf. Ausdrücklich plädierte er für einen konstruktiven Dialog zwischen Kirche und Medienschaffen.
"Unterschiedliche Meinungen zu Wort kommen lassen"
Indem die Medien Ereignisse exakt und wahrheitsgetreu wiedergeben, Probleme und Situationen umfassend analysieren und unterschiedliche Meinungen zu Wort kommen lassen, leisten sie ihren Beitrag für Fortschritt, Frieden und Solidarität, schreibt der Papst. Zudem sei auch eine breit angelegte Bildungstätigkeit notwendig, um die Gesetze der Medien bekannt zu machen und die Gefahr einer Instrumentalisierung zu vermeiden.
Weiter plädiert Johannes Paul II. für eine "Kultur der Mitverantwortung" an den Medien. Nötig seien "zeitgemäße Formen", um den Pluralismus zu garantieren, "auch durch angemessene gesetzliche Regelungen".
Text und Foto: KNA Katholische Nachrichtenagentur GmbH, 21.02.2005
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