Die Geschichte der Diözesanbibliothek
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Blick vom Turm der Überwasserkirche auf das alte
Bibliotheksgebäude (1978-2003)
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Die heutige Diözesanbibliothek geht in ihren Anfängen auf die Bibliothek der Fraterherren oder Brüder vom gemeinsamen Leben zurück, die seit 1401 (Gründungsurkunde im Bistumsarchiv) ein Haus in Münster unterhielten. Nach Auflösung der Gemeinschaft im Jahre 1772 bildete ihr Buchbestand zusammen mit dem des Critinianums den Grundstock der Bibliothek des 1776 gegründeten Priesterseminars.
Einen nicht unerheblichen Zuwachs erhielt die Bibliothek des Priesterseminars durch Bestände aufgelöster Klosterbibliotheken nach der Säkularisation.
1958 wurde der Bibliothek die Verwaltung der international bekannten Santini-Sammlung übertragen.
Nach fast 200 Jahren als reine Hausbücherei des Priesterseminars wurde die Bibliothek 1960 auch für die Öffentlichkeit zugänglich.
Im Januar 1977 entstand aus der Bibliothek des Priesterseminars die eigenständige Diözesanbibliothek.
Seit Januar 1995 gehört die Studien- und Zentralbibliothek der Franziskaner als Dauerleihgabe zur Diözesanbibliothek.
Da die Bibliothek im Laufe ihrer Geschichte stets in kirchlicher Trägerschaft stand und – abgesehen von gegenwärtig nicht quantifizierbaren Verlusten während der Wiedertäuferwirren 1534/35 – nennenswerte Verluste nicht bekannt sind, verfügt sie heute über einen gewachsenen Bestand aus über 600-jähriger ununterbrochener Sammlungstätigkeit
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