Zur StartseiteLoginSitemapE-Mail

Aktuelles




kirchensite Im Brennpunkt
Genn
Felix Genn:
Neuer Bischof von Münster ...mehr

Impulse
Geistliches: Impulse zur Fastenzeit...mehr

Wichtiger Hinweis für die Nutzer des kirchensite.de-
Newstickers ...mehr

Bibelarbeiten
Bibelarbeiten: Gebete der Bibel ...mehr

Katechese
Katechese: Weitergabe des Glaubens ...mehr

Paulus
Paulus: Patron des Bistums ...mehr

Liudger
Gedenkjahr: Heiliger Liudger ...mehr

Benedikt XVI.:
Biographisches und Hintergründe ...mehr

Heiligenkalender: Vorbilder und Fürsprecher ...mehr

Reden, Fragen, Antworten finden:
Im "Haus der Seelsorge" hat man ein offenes Ohr für Sie. ...mehr

Lesen + Gewinnen:
Das wöchentliche Preisrätsel. ...mehr


Suchen
Im Blick
Klosterfürbitte
Technische Hilfe


Heilige


Vorbilder für die Gläubigen



Maria, die Mutter Jesu, wird als Königin
der Engel und Heiligen verehrt.
 
Alle Getauften zusammen bilden das heilige priesterliche Volk Gottes. Paulus spricht in seinen Briefen die Adressaten als "Heilige" an. Die frühen Christen kennen darum zunächst keine Heiligenverehrung.

Allerdings treffen sie sich bald am Todestag eines verstorbenen Christen an seinem Grab, um das Totenmahl, nach christlichem Brauch in Form der Eucharistie, zu halten. Bei den um ihres Glaubens willen gewaltsam gestorbenen Gemeindemitgliedern wird dieses Gedächtnismahl zu einer Sache der ganzen Gemeinde. So entsteht der Märtyrerkult. Den Blutzeugen sagt man eine besondere Kraft der Fürbitte nach. Sie werden bevorzugt "heilig" genannt.

Nach den Verfolgungszeiten werden jene Gemeindemitglieder in dieser Weise verehrt, die ähnlich wie die Märtyrer eine besondere Zeugnisfunktion in der Kirche besitzen. Das sind vor allem Christen, die als Bekenner den Glauben gegen Irrlehren verteidigt haben und außerdem die Jungfrauen und die Mönche.

Eine besondere Verehrung im Heiligenkult kommt der Jungfrau Maria zu, weil sie den Erlöser geboren hat und weil "in ihr die Kirche schon zur Heiligkeit gelangt ist" (Zweites Vatikanisches Konzil).

Die Heiligen werden den Gläubigen als Fürbitter und Vorbilder empfohlen, sie dürfen verehrt werden, aber niemals kommt ihnen die Anbetung zu, die allein Gott gebührt. Die feierliche Erklärung des Papstes, dass ein Verstorbener zu Recht als Heiliger verehrt und deshalb allgemein und öffentlich um seine Fürbitte angerufen werden darf, gibt es seit dem 9. Jahrhundert und wird Heiligsprechung genannt. Als Vorstufe erfolgt gewöhnlich die Seligsprechung.

Quelle: Dorn, Anton Magnus; Eberts,Gerhard (Hrsg.),
Redaktionshandbuch Katholische Kirche, München 1996
Foto: KNA Katholische Nachrichtenagentur GmbH, August 2003

Lesen Sie außerdem in "kirchensite":
- Glaubens ABC: Heilig
- Kirche von A bis Z: Seligsprechung/Heiligsprechung
- Kirche von A bis Z: Märtyrer
- Kirche von A bis Z: Maria - Mutter Jesu
- Kirche von A bis Z: Namenstag
- Kirche von A bis Z: Allerheiligen
- Durch das Jahr: Allerheiligen
- Kirche von A bis Z: Zweites Vatikanisches Konzil

Zum Heiligenkalender in "kirchensite.de"



 
Zurück zurück
zum Seitenanfang zum Seitenanfang
Artikel versenden Artikel versenden
Artikel drucken Artikel drucken
  Redaktion: Petra Helmers, kirchensite.de
letzte Änderung: 10.03.2011 14:18 Uhr
Home | Diözesanbibliothek | Aktuelles | Bistum Münster
Fragen + Glauben | Wann + Wo | Service + Dialog | Sitemap | Impressum